Der Wald als Lernort

Mit Kindern und Jugendlichen die Vielfalt des Waldes entdecken
Kinder spielen vor einer Waldlichtung
Für Kinder und Jugendliche ist der Wald gleichermaßen ein großer Abenteuerspielplatz wie ein Ort zum Entdecken und Lernen. Foto: djd/Kollaxo Markt und Medien/PEFC Deutschland

djd). Für Kinder und Jugendliche ist der Wald ein Freizeitparadies. Er beheimatet aber auch Tiere und Pflanzen und stellt Holz bereit, daher ist bei einem Ausflug in den Wald einiges zu beachten. Die Waldschutzorganisation PEFC etwa stellt gemeinsam mit Waldbesitzern sicher, dass die Natur intakt bleibt und der Wald durch seine Vielfalt Entdeckungspotenzial für Kinder und Jugendliche bietet. Auch dem Waldpädagogen Bernd Schindler von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) ist es wichtig, speziell Heranwachsende für den Wald und die aktuellen Herausforderungen zu sensibilisieren: „Viele Zusammenhänge aus dem Wald können auf das Alltagsleben der Kinder und Jugendlichen übertragen werden, deshalb ist der Wald auch ein guter Lernort fürs Leben.“

Infos: www.pefc.de

Mehr Lebensqualität trotz Herzschwäche: Erster erfolgreicher Eingriff mit Carillon-Verfahren am Klinikum Hanau

Quelle: Das Team. Klinikum Hanau.

Hanau, 29. April 2026. Kurzatmigkeit, schnelle Erschöpfung, Wassereinlagerungen und Herzrhythmusstörungen sind mögliche Anzeichen dafür, dass die Mitralklappe nicht mehr richtig schließt. In diesem Fall fließt bei jedem Herzschlag Blut in den linken Vorhof zurück. Die Folge: Das Herz wird zunehmend belastet, die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt ab, und Krankenhausaufenthalte werden häufiger.

Am Klinikum Hanau steht mit der Carillon-Therapie nun erstmals ein innovatives, kathetergestütztes Verfahren zur Verfügung, das neue Behandlungsmöglichkeiten für diese Patientengruppe eröffnet. Ziel der Methode ist es, die Funktion der Mitralklappe zu verbessern und Beschwerden nachhaltig zu lindern.

Über einen dünnen Katheter, der über eine Vene am Hals eingeführt wird, setzen die Ärztinnen und Ärzte ein kleines Implantat in eine Herzvene, die den Herzklappenring umläuft – bei schlagendem Herzen und ohne offene Operation. Das Implantat zieht den erweiterten Bereich um die Mitralklappe etwas zusammen. So kann die Klappe besser schließen, und der Blutrückfluss wird verringert.
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Bauchkrämpfe verstehen und zielgenau bekämpfen

Neue Daten: Warum Schmerzmittel oftmals nicht ausreichen
Junge Frau mit Bauchschmerzen
Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden und schränken die Lebensqualität der Betroffenen oft stark ein. Foto: djd/Buscopan/fizkes

(djd). Ein plötzliches Ziehen oder Stechen: Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Alltagsbeschwerden. Oft stecken Auslöser wie Stress, Zeitdruck oder Ernährung dahinter. Gerät dadurch die Darm-Hirn-Achse aus dem Gleichgewicht, kann die Darmmuskulatur verkrampfen. Viele Betroffene greifen dann zu Schmerzmitteln. Sinnvoller können jedoch krampflösende Mittel sein, die direkt an der Muskelspannung ansetzen – wie der Wirkstoff Butylscopolamin, zum Beispiel in Buscopan. Er blockiert bestimmte Rezeptoren der Darmmuskulatur und kann dadurch übermäßige Kontraktionen reduzieren. Ergänzend können Wärme, bewusste Pausen und ein achtsamer Blick auf die eigene Ernährung helfen.
Weitere Informationen gibt es unter www.buscopan.com. Anhaltende oder starke Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.

Heute Ohrenweh, morgen Sprachprobleme

Wie Mittelohrentzündungen die kindliche Sprachentwicklung behindern können
Kind sitzt mit Ohrenscmerzen auf Sofa
Kinder neigen schneller zu Mittelohrentzündungen – das kann langfristig Folgen für die Entwicklung haben.
Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium/Getty Images/ozgurcankaya

(djd). Viele Eltern kennen das: Ohrenschmerzen bei Kindern kommen und gehen. Was jedoch bleibt, wird häufig unterschätzt. Denn wiederkehrende Mittelohrentzündungen können das Hören so beeinträchtigen, dass sich Sprachprobleme entwickeln. Besonders kleine Kinder sind anfällig, da ihre Ohrtrompete kürzer ist und Erreger leichter ins Mittelohr gelangen. Ein Paukenerguss dämpft das Gehör, Sprache klingt wie durch Watte. Studien zeigen, dass dies die Lautunterscheidung erschweren kann. Darum sollte bei typischen Warnzeichen wie Ohrenschmerzen, Unruhe oder Fieber ärztlicher Rat eingeholt werden. Ergänzend kann etwa der Einsatz homöopathischer Präparate wie Otofren die Heilung unterstützen.

Unter www.pflueger.de finden sich mehr Informationen und Tipps, was Eltern noch tun können.

Wach um drei Uhr nachts

Warum die Wechseljahre den Schlaf rauben und was Frauen tun können
Schlaflose Frau mit Gesicht auf dem Kissen
Drei Uhr nachts und der Schlummer will sich nicht einstellen: Etwa jede zweite Frau kämpft in den Wechseljahren mit Schlafstörungen.
Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium/Getty Images/Katarzyna Bialasiewicz

(djd). Nachts stundenlang wach liegen – für etwa jede zweite Frau in den Wechseljahren wird das zur belastenden Realität. Hitzewallungen, Grübelgedanken und innere Unruhe stören den Schlaf, weil sinkende Spiegel von Progesteron und Östrogen die Tiefschlafphasen, den Schlaf-Wach-Rhythmus sowie die Melatoninbildung beeinflussen. Betroffene fühlen sich dadurch tagsüber oft erschöpft, gereizt und weniger belastbar. Neben festen Schlafzeiten und abendlichen Entspannungsritualen kann ein pflanzliches Arzneimittel wie Nervoregin Tropfen unterstützen: Hafer und Phosphorsäure werden bei geistiger und körperlicher Belastung eingesetzt, Passionsblume und Hopfen können beruhigen und das Ein- und Durchschlafen fördern. Unter www.nervoregin.de finden sich weitere Hinweise und Alltagstipps.

Sauer schützt die Leber – neue Erkenntnisse

Limonen hängen an einem Ast
Foto Rajesh Balouria . Pixabay

Säurehaltige Reize, wie sie durch saure Lebensmittel ausgelöst werden, können vor leberschädigenden Entzündungen schützen. Das zeigt eine im Journal of Hepatology veröffentlichte Studie: Bei Leberverletzungen aktiviert das Nervensystem bestimmte Signalwege und setzt den Botenstoff TAFA2 frei, der Immunzellen anzieht und Entzündungen verstärkt. Saure Reize dämpfen diese neuronale TAFA2-Ausschüttung – und verringern so die Entzündungsreaktion. Sowohl bei Mäusen als auch bei Patient*innen führte der saure Reiz zu einer geringeren Leberschädigung nach operativem Stress. Die Studie liefert erstmals direkte Hinweise auf die Rolle der Geschmacksnerven im Entzündungsgeschehen der Leber – und öffnet Türen für neue neuroimmunologische Therapien. Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in der Podcastfolge

„Sauer, tierisch und wirksam: Highlights aus der Lebermedizin“.

Kleine Schritte, große Wirkung

Diabetes Typ 2: Wie neue Routinen das Wohlbefinden verbessern
Familie mit Kindern und Großeltern lachend beim Spaziergang

Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld kann helfen, langfristig bei neuen Gesundheitsroutinen dranzubleiben.
Foto: djd/www.diabetes.ascensia.de/Getty Images/skynesher

(djd). Plötzlich steht der Alltag auf dem Prüfstand. Die Diagnose Diabetes Typ 2 wirft viele Fragen auf: Was darf man essen? Wie viel Bewegung ist nötig? Doch statt strenger Verbote helfen kleine Veränderungen, den Blutzucker zu kontrollieren. Vollkorn, Gemüse und eiweißreiche Lebensmittel, körperliche Aktivität und ausreichend Schlaf unterstützen stabile Werte und steigern das Wohlbefinden. Unterstützung bietet die kostenlose Typ-2-Kampagne von Ascensia unter www.diabetes.ascensia.de/typ2-diabetes mit Informationen, Rezepten und Motivation. Das strukturierte Messen etwa mit dem Stiftung Warentest Sieger Contour Next hilft, die eigenen Werte besser zu verstehen. Gemeinsames Kochen oder Spaziergänge mit Familie und Freunden erleichtern es, neue Gewohnheiten dauerhaft beizubehalten.

PULSEDAY 1.März: Puls fühlen und Herz-Risiken durch unbemerktes Vorhofflimmern vermeiden

Anzeige mit Abbildung  wie eine Hand den eigenen Puls fühlt
Besonders durch regelmäßiges Puls-Selbstmessen lassen sich einfach und effektiv Unregelmäßigkeiten des Herzschlags aufdecken und Schlaganfälle und Herzschwäche vermeiden.
Pressem

PULSEDAY: Herzstiftung und Schauspieler Marek Erhardt rufen gemeinsam mit PULSI zum Pulsmessen am 1. März auf. Wer seinen Puls routinemäßig misst, kann sich vor unbemerkten Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern schützen und sein Schlaganfallrisiko senken

Herzrhythmusstörungen sind in Deutschland neben der koronaren Herzkrankheit (KHK) und der Herzschwäche der häufigste Grund für eine stationäre Krankenhausaufnahme mit rund 460.000 Klinikeinweisungen pro Jahr. 1,5 bis 2 Millionen Menschen leiden hierzulande allein an Vorhofflimmern. Bleibt es unbemerkt und somit unbehandelt, besteht Schlaganfallgefahr.

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Herzgesundheit beginnt im Alltag

Was jeder selbst für „Pumpe“ und Blutdruck tun kann
Ehepaar posiert vertraut vor Kamera
Gesund ernähren, aktiv bleiben – das sind nur einige der Stellschrauben für ein herzgesundes Leben. Foto: djd/Magnesium Diasporal/Inside Creative House/Shutterstock

(djd). Rund 100.000-mal täglich schlägt unser Herz und versorgt den Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen. Dennoch beachten wir unser wichtigstes Organ oft erst, wenn Beschwerden auftreten. Ein stabiler Blutdruck und ein gesunder Lebensstil bilden die Grundlage für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Da Herz und Kreislauf sensibel auf einen ungesunden Lebensstil reagieren, sollte man früh gegensteuern. Neben ausreichend Bewegung, Schlaf, Entspannung, ausgewogener Ernährung und regelmäßigen Checks ist oft auch eine gezielte Nährstoffzufuhr sinnvoll. So kann beispielsweise Magnesium-Diasporal Pro Herz und Blutdruck mit Magnesium, Kalium und Vitamin B1 zu Elektrolytgleichgewicht, normalem Blutdruck und einer normalen Herzfunktion beitragen. Unter www.diasporal.com gibt es mehr Tipps.

Mehr Optionen und mehr Hoffnung bei Brustkrebs

Das sollten Patientinnen und Patienten zu neuen Behandlungsformen wissen
Ärztin schaut sich ein Röntgenbild an
Die Überlebenschancen von Brustkrebs-Patientinnen und -Patienten haben sich dank neuer Entwicklungen und Fortschritten in der Therapie deutlich verbessert. Foto: djd/www.brustkrebs.de/Getty Images/andresr

(djd). Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Neben Operation, Bestrahlung, Chemo- und Antihormontherapie gewinnen neue, zielgerichtete Ansätze mit Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) an Bedeutung. Sie verbinden die Zielgenauigkeit einer Antikörpertherapie mit der Wirksamkeit einer Chemotherapie und greifen gezielt Tumorzellen an, während gesundes Gewebe geschont wird. Zunächst nur für wenige stark vorbehandelte Patientinnen und Patienten gedacht, können sie heute deutlich früher im Krankheitsverlauf und bei einem breiteren Spektrum von Patientinnen und Patienten eingesetzt werden. Zudem eröffnen neue Entwicklungen erstmals Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene, die wegen ihrer Tumorbeschaffenheit bisher nur wenige Optionen hatten. Mehr Infos: www.brustkrebs.de/her2.